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Angelcare Comfort im Vergleich

Angelcare Comfort im TestDer Angelcare Comfort Windeleimer: bequeme Höhe, hohe Geruchseindämmung
Der Angelcare Comfort Windeleimer verspricht eine geruchsneutrale Lagerung gebrauchter Windeln im praktischen Kassettensystem. Jede Kassette enthält einen siebenschichtigen Folienschlauch für bis zu 180 Windeln. Hält der 69 cm hohe Windeleimer in unserem Test, was der Hersteller verspricht?

Verpackung und Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehören neben dem eigentlichen Eimer ein Viererpack Nachfüllkassetten und die passende Bedienungsanleitung. Alles zusammen wurde uns gut verpackt im Originalkarton geliefert. Zunächst mussten wir den Eimer selbst montieren, das ging ganz schnell von der Hand.

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Verarbeitung & Design
Unser erster Eindruck nach dem Auspacken und Aufbauen fällt positiv aus: Dieser Windeleimer im dezenten Weiß mit wenigen blauen Absetzungen besitzt ein angenehm funktionelles, aber weiches Design. Optisch fügt er sich gut in unser Kinderzimmer ein, die glänzende Kunststoffoberfläche macht einen hygienisch-sauberen Eindruck. Das Produkt besteht aus festem Kunststoff und ist solide verarbeitet, was auf eine lange Haltbarkeit hindeutet.

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Bedienungskomfort
Zunächst einmal fällt die außerordentliche Höhe des Angelcare Comfort Windeleimers ins Auge: Bei stolzen 69 cm müssen wir uns kaum bücken, um die Babywindeln zu entsorgen. Diese Tatsache macht es viel einfacher, nebenbei das Kind auf dem Wickeltisch festzuhalten. Auch die dafür dringend notwendige Einhand-Bedienung funktioniert in der Regel problemlos. Die Eimerklappe lässt sich ganz leicht mit einer Hand öffnen, im nächsten Moment ist die volle Windel auch schon verschwunden. Die Federung der Klappe hakt manchmal etwas, dann mussten wir mit etwas mehr Nachdruck arbeiten.

Die besondere Eimerhöhe besitzt einen weiteren äußerst praktischen Vorteil: Unser Krabbelkind gelangt nicht an die Eimerklappe und kann somit auch keinen Unsinn damit anstellen.

Zum Wechseln des gesamten Müllbeutels legen wir ungefähr alle 4 Wochen eine neue Kassette ein und ziehen den Folienschlauch bis zum Boden, dann Eimer schließen und fertig! Das Entnehmen des Müllbeutels ist ebenso einfach: Wir öffnen den Eimer, schneiden den Beutel mit dem integrierten, kindersicheren Messer ab und verknoten ihn, um ihn anschließend zur Mülltonne zu bringen. Allerdings ergibt sich systembedingt eine Art langer Windelwurst, die nach einigen Tagen des Sammelns nicht mehr ganz so bequem zu tragen ist.

Der Eimer selbst fasst bis etwa 46 Windeln, während ein Folienschlauch für ca. 180 Windeln reicht. Besonders häufig müssen wir also keine Nachfüllkassetten kaufen, sie bleiben aber ein laufender Posten in unserer Haushaltskasse.

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Hygiene und Geruchskontrolle
Der Eimer verschließt tatsächlich geruchsdicht, auch mit mehr als zwanzig gefüllten Windeln im Inneren. Das gefiel uns sehr gut! Beim Einlegen einer neuen Windel entweicht nur sehr wenig Duft aus dem Inneren, auch das Entnehmen des Müllbeutels geht nicht ganz ohne Gerüche vonstatten. Nach kurzem Durchlüften ist danach aber alles wieder im grünen Bereich. Wer sehr geruchsempfindlich kann, legt eventuell einen Duftbaum ins Innere oder entnimmt den Müllbeutel direkt neben der Tonne. Für Menschen mit „normalen“ Nasen bereitet der Vorgang allerdings keine Probleme.

Als kleines Manko empfanden wir, dass wir die obere Klappe mit der Hand öffnen müssen, um die Windel zu entsorgen. Wenn bereits mehrere Windeln diesen Weg gegangen sind, scheint uns das nicht ganz so hygienisch. Ein Fußpedal zum Öffnen würde Abhilfe schaffen, doch dieses wäre dann wieder ein wunderbares „Spielzeug“ für unser Baby im Krabbelalter. Im Grunde liegt also die beste Lösung darin, die Klappe kurz zwischendurch zu reinigen und zu desinfizieren, so bleibt ein gutes, hygienisches Gefühl.

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Reinigung
Der Windeleimer besitzt viel Innen- und Außenfläche zum Sauberhalten, allerdings ist der glatte Kunststoff sehr pflegeleicht und alle Stellen sind gut mit Lappen und Schwamm zu erreichen. Der regelmäßigen Reinigung kommt zugute, dass wir unseren Eimer per Knopfdruck in der Mitte aufklappen können. Wir stellten fest, dass der siebenschichtige Folienschlauch tatsächlich so wenig Gerüche nach außen dringen lässt, dass das Innere des Eimers erst nach vielen Wochen anfängt, zu „duften“. Dann hilft der Einsatz von Kunststoffreiniger weiter.

Vorteile:
+ großer Bedienkomfort durch angenehme Höhe von 69 cm
+ Baby erreicht die Klappe nicht
+ leichte, einhändige Bedienung
+ einfacher Müllbeutelwechsel
+ hält die Windeln im Inneren geruchsdicht verschlossen
+ besonders hygienischer, 7-lagiger Folienschlauch
+ umweltschonend, weil niedriger Materialverbrauch
+ einfache regelmäßige Reinigung
+ angenehmes Design, passend für jedes Interieur

Nachteile:
– Eimerklappe hakt manchmal
– Öffnen der Eimerklappe per Hand
– leichte Düfte beim Öffnen
– Gerüche entweichen beim Entnehmen des Beutels
– Nachfüllkassetten bewirken laufende Kosten

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Fazit
Der Angelcare Comfort Windeleimer hat sich in unserem Haushalt unverzichtbar gemacht. Die wunderbare Höhe von 69 cm sorgte für viel mehr Bequemlichkeit beim Entsorgen der Windeln – und die Gerüche fanden im geschlossenen Zustand wirklich keinen Weg nach draußen. Zudem ist das ganze System sehr gut durchdacht: Die Einhand-Bedienung funktioniert in der Regel ganz unkompliziert, die Aufklappfunktion und das integrierte Messer helfen bei der schnellen Müllbeutelentsorgung. Verglichen mit Eimervarianten, die jede Windel einzeln verpacken, schonen wir mit diesem System deutlich die Umwelt! Wir geben dem Angelcare Eimer 5 von 5 Punkten für seine hohe Alltagstauglichkeit.

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